Journalismus

Als freier Journalist arbeite ich für überregionale Zeitungen wie Neues Deutschland (nd), junge Welt (jW), WOZ oder re:volt magazin, sowie für Regionalzeitungen wie das Schwäbische Tagblatt oder den Reutlinger Generalanzeiger.

Reportagen

Meine Reportagereisen führen mich durch Europa, z.B. an die bosnisch-kroatische Grenze, nach Exarchia in Athen, ins österreichische Graz oder in Industriegebiete im Norden von Florenz. Ich erzähle von streikenden Arbeiter*innen, widerständigen Viertelbewohner*innen, Menschen auf der Flucht und engagierten Kommunalpolitiker*innen.

»Kommt nicht nach Exarchia!«
Tatiana Bolari

»Kommt nicht nach Exarchia!«

Gentrifizierung in Athen. Mitten in einem linken Athener Viertel entsteht derzeit eine neue Metrostation. Die Baustelle ist ein Symbol der Verdrängung, und eine Machtdemonstration der Regierung. Doch die Bewohner:innen geben sich kämpferisch.


Niemand rettet sich allein
Alieren Renkliöz

Niemand rettet sich allein

Im Norden von Florenz besetzen Arbeiter seit zwei Jahren eine ehemalige Fabrik des Automobilzulieferers GKN. Sie wollen die Fabrik sozial und ökologisch neu gestalten. Dafür haben sie eine Genossenschaft gegründet. Ich lebte zwei Wochen in der besetzten Fabrik. Über einen Alltag im Widerstand.


Staying Alive
Karina Wasitschek

Staying Alive

Wie kommt man von Heroin runter? Ich sprach mit einem Tübinger, der es versuchte. Mehrfach wurde er rückfällig. Aber bei jedem Rückfall lernte er ein bisschen hinzu.


Fernziel Sozialismus nicht vergessen
KJÖ Graz

Fernziel Sozialismus nicht vergessen

In Graz punkten die Kommunisten mit konkreter Hilfe und Gehaltsobergrenzen. In der Regierung arbeiten sie gegen die Folgen jahrelanger ÖVP/FPÖ-Politik. Schulden und Inflation bereiten Probleme.


Unfreiwillig unterwegs

Von der bosnischen Grenzstadt Velika Kladuša aus versuchen Migrant*innen in die EU zu gelangen. Dabei erleben sie in der kroatischen Grenzregion Polizeigewalt und illegale Deportationen, sogenannte Pushbacks. In Bosnien und Herzegowina leben sie in besetzten Ruinen.


Interviews

»Wir Kurden dürfen uns niemals verstecken«
Perwer

»Wir Kurden dürfen uns niemals verstecken«

Sein Name ist wie der weniger Menschen mit dem Versuch verbunden, Frieden zwischen Kurden und Türken zu schaffen. Auch wenn Rojava unter Beschuss steht, der kurdische Sänger Şiwan Perwer will die Hoffnung nicht aufgeben.


»Wir schreiten in Richtung Faschismus«
Leo Claudio De Petris /imago/Pacific Press Agency

»Wir schreiten in Richtung Faschismus«

Florenz: Linke Koalition stellt sich gegen die Rechtsentwicklung und verbindet politische Kämpfe. Die Lokalpolitikerin Antonella Bundu erzählt wie sie innerlinke Grabenkämpfe überwindet.


»Wir müssen gewinnen«
Alieren Renkliöz

»Wir müssen gewinnen«

Der Pakistaner Shoiab Saleem streikt gegen eine Logistikfirma in Florenz. Im Interview erzählt er, wie es dazu kam. Am erstem Tag des Streiks kündigte das Unternehmen allen Protestierenden. Als Geflüchteter ist sein Aufenthaltsstatus bedroht, wenn er die Arbeit niederlegt. Trotzdem kämpft er für seine Rechte.


»Faschisierung, aber kein Faschismus«
RFU

»Faschisierung, aber kein Faschismus«

Die Arbeiterfront der Ukraine (RFU) versteht sich als Wegbereiterin einer marxistischen Partei in der Ukraine. Vom Staat bedrängt, kümmert sie sich um Soldaten an der Front. Waffenlieferungen sieht sie trotzdem kritisch. Ich sprach mit einem Mitglied der RFU über Soldatenrechte, Gewerkschaftsarbeit und die Unmöglichkeit von Frieden im Kapitalismus.


Ukraine: Anarchisten für Staat und Nation
Solidarity Collectives

Ukraine: Anarchisten für Staat und Nation

Nach Russlands Angriff auf die Ukraine haben sich dort viele Linke in den Solidarity Collectives zusammengetan, um Menschen zu helfen und Soldaten zu unterstützen. Kritik an der Ukraine wird auf nach dem Krieg vertagt. Ein Interview mit Sergey Movchan.


»Näher am Puls der Arbeiter«
Eric Vidal

»Näher am Puls der Arbeiter«

Die belgische Partei der Arbeit (PTB) ist derzeit drittstärkste Partei im Land und die am schnellsten wachsende linke Kraft in Europa. Die Mitgliederzahlen steigen. Wie gelingen linke Erfolge? Der belgische Europaabgeordnete Marc Botenga erzählt über den Aufschwung seiner Partei.


Feuilleton

Kafka kolonial?
Adobe Stock/kuco

Kafka kolonial?

Kolonialismus und Anthropologie der Jahrhundertwende beeinflussten Kafkas Schreiben. Hinter seinen symbolischen Texten verbirgt sich eine Auseinandersetzung mit Tierhandel und Menschenzoos.